Gehörbildung

Gehörbildung Tipps, online lernen

Entdecke, wie du dein musikalisches Gehör optimal bilden kannst!

 

Die Sprache der Musik.

 

Viele Menschen mögen Musik. Manche davon möchte aktiv musizieren. Viele Hobby-Musiker wollen eine Melodie und Akkorde nachspielen können, die sie gehört haben. Das gelingt aber erst dann, wenn man ein geübtes, entwickeltes Gehör besitzt.

 

Die Musik ist eine hörbare Kunst. Also, wenn du die Sprache der Musik verstehen und sprechen willst, dann solltest du ein relativ gutes Gehör haben. Wenn du noch kein gutes hast, dann kannst du es bilden, also weiterentwickeln.

 

Um aktiv und bewusst in die Welt der Musik einzutreten, ist es wichtig die Reihenfolge der notwendigen Schritte einzuhalten. Der erste Schritt sollte sein, Töne, Tonreihen und Klänge nach Gehör zu erkennen.

Gehörbildung ist eine Methode, dem Gehirn das Erkennen von musikalischen Zusammenhängen zu beizubringen und so das innere Gehör auszubilden.

 

Das musikalische beziehungsweise das innere Gehör ist also eine wichtige Voraussetzung, um die Musik gründlich zu verstehen. Jeder Musiker hat ein gutes Gehör – ich meine jetzt hier nicht unbedingt das „absolute Gehör“, sondern das relative, vergleichende Gehör.

Untersuchen wir jetzt, wie du das einfach, schnell und wirksam machen kannst:

 

Musikunterricht besteht aus Gehörbildung, aus Musiktheorie – das sind die Spielregeln der Musik – und Großteils aus Instrumental-Unterricht.

Isoliert nur Gehörbildung zu betreiben ist nicht optimal, weil diese nur einen Teilbereich der Musik abdeckt.

Wie sollte man Gehörtraining optimal betreiben?

Wenn die meisten Menschen an Gehörbildung denken, stellen sie sich vor, in einem Klassenzimmer oder Kurs zu sitzen oder eine Gehörbildungs-Software/-App zu verwenden, die sie in die passive Rolle versetzt, nur Töne, Zweiklänge und so weiter zu hören und sie zu identifizieren. Viele haben mit dieser Art von Gehörbildung Schwierigkeiten.

 

Musik ist der beste Lehrer. Der schnellste Weg zu lernen, die Töne unseres Musiksystems zu erkennen, besteht darin, zu hören, wie sie in der Praxis verwendet werden, also in Melodien. Ein Ton für sich alleine ist noch keine Musik. Aber im Kontext einer melodischen Phrase könnte diese Note dann eine sehr interessante Rolle einnehmen. Nur hier, in der Musik selbst, können wir Töne wirklich verstehen und ihre Kraft schätzen …

 

Das Erkennen von Tönen, Melodien, Intervallen, Dreiklängen und so weiter anhand des Gehörs wird dein Verständnis zur Musik verändern. Es ist wichtig, jedes Musikstück durch Anhören verstehen zu können, und die Fähigkeit, Melodien direkt zu hören und in ein System einzuordnen.

 

Musik ist tonal. Es ist nicht optimal, Musik als eine Reihe von Intervallen zu behandeln, die nichts miteinander zu tun haben. Konzentriere dich nicht auf Intervallbeziehungen zwischen zufälligen Noten. Konzentriere dich stattdessen auf die Rolle jeder Note im Verhältnis zur Gesamttonart der Musik.

 

Jede Note der Dur-Tonleiter erzeugt eine ganz bestimmte Wahrnehmung, die du bereits in der Musik um dich herum erkennen kannst.  Jede Note repräsentiert eine Tonstufe. Du musst dir nur Zeit nehmen, diese Tonstufen  hörend wahrzunehmen und einzuüben.

Gehörbildung ist keine eigenständige Aktivität.

 

In dem Moment, in dem du die Gehörbildung als isolierte kleine Insel, getrennt von einer realen Melodie oder aus dem musikalischen Zusammenhangs gelöst betrachtest, bist du bereits zum Scheitern verurteilt. Es ist so, als würdest du sagen, dass du einen Teil der Zeit musizieren und den anderen Teil der Zeit tatsächlich den Klängen zuhören könntest.

 

Du solltest die Töne und Klänge am besten selbst produzieren. Es gibt eine Menge Gehörtrainings-CDs, Software, Apps und Kurse. In diesen wird der Nutzer meistens in die passive Rolle versetzt, nur Töne, Intervalle und so weiter zu hören und zu identifizieren.

 

Dies ist jedoch eine langsame und etwas trockene Art die Musik zu entdecken. Wir Menschen müssen die Phänomene selbst untersuchen, um sie zu verstehen. Wir müssen Gegenstände aufheben und in unseren Händen drehen und sie aus allen Winkeln betrachten. In der Musik ist es genau das, was wir tun, wenn wir singen.

 

Wir machen nicht nur Musik, sondern erforschen auch die Klänge unseres Musiksystems und lernen, sie am Gehör zu erkennen. Diese Methode ist ideal, weil sie dich auf logische und organisierte Weise durch die Klänge unseres Musiksystems führt.

Gehörbildung im Selbststudium

Aus den genannten Gründen habe ich mich entschlossen, einen effektiven, für jeden machbaren Videokurs zu erstellen, der Schritt für Schritte dein Gehör bilden kann. Mit einer Methode, die auf realen Situationen beruht, auf Kombinationen, wie sie in den Liedern und Songs vorkommen.

 

Das Prinzip ist: Hören – Singen – Erkennen

 

Du musst das Gehörte einfach nachsingen. Das ist kinderleicht, aber sehr wirksam, weil du nicht nur zuhörst, sondern auch singst! So bist du am Lernprozess aktiv beteiligt und lernst am schnellsten und effektivsten, weil du dein Gehör auf Klangmuster programmierst und diese abrufst, indem du singst. Das ist eine uralte Methode, mit der der Lernerfolg gesichert ist.

 

Das musikalische ABC, die zwölf Tonstufen, die unsere Musik ausmachen, wird systematisch hörend und singend entdeckt. Aber was den Kurs besonders wertvoll macht, ist die Ganzheitlichkeit.

Vom Anfang an werden die Zusammenhänge, das große Bild sichtbar gemacht, während man die Töne hörend erkennen lernt. Jeder einzelne Ton wird in das musikalische System eingeordnet. Hier kann man den musikalischen „Wald“ hinter den vielen Bäumen klar erkennen.

 

Ich spiele dir keine Zufallstonfolgen oder Intervalle vor, sondern sinnvolle musikalische Einheiten, die in Liedern und Musikstücken oft vorkommen.
Die wichtigsten musikalischen Regeln werden sehr verständlich präsentiert.

 

Ein großes Plus sind die vielen, originellen Grafiken und sogar kleinen Animationen, die das Gehörte optisch unterstützen. So nebenbei erlernst du noch das Notenlesen und sogar vom Blatt zu singen, das heißt, eine notierte Melodie vorzusingen.

 

Ich werde dir noch ein wirksames Hilfsmittel zeigen, die Tonsilben. Das bedeutet, dass die Tonstufen mit gleichbleibenden Namen, mit sieben Silben, eben mit Tonsilben benannt werden.  Damit wir es sichergestellt, dass du die Tonstufen hören und verstehen lernst, wie sie in einem System eingebunden sind.

 

Gehörbildung online lernen

 

Die üblichen Aufgaben des Gehörtrainings werden ganz natürlich und sinnvoll eingebaut und gleich angewandt und im musikalischen Zusammenhang gehört und erlebt. Diese Art ist gründlicher als die üblichen reinen Gehörtrainings-Programme.

 

Verstehe, was du hörst. Wenn dein Gehör gebildet ist, kannst du besser verstehen, wie Musik gebaut ist. Musikhören wird für dich viel interessanter und spannender, wenn du musikalische Phänomene bewusst entdecken, erkennen und benennen kannst.

 

Das geht nicht von heute auf morgen, aber schneller, als du denkst. Wirf einfach mal einen Blick auf die Webseite, auf der du diesen Online-Videokurs findest.

Du kannst den Kurs unverbindlich testen. Es gibt drei Gratis-Lektionen, damit du dir ein Bild machen kannst, wie diese Methode zur Gehörbildung funktioniert.

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Kommentare: 1
  • #1

    Peter (Donnerstag, 05 März 2020 18:47)

    Guter Artikel, gute Erklärung auf den Punk gebracht , ich habe schon ein wenig Gehörtraining gemacht