Musik ist Bewegung! Notenlesen?

 

Notenlesen für alle!

 

  • Erstes Problem: Viele schrecken vor den Noten zurück, weil sie ihre Bedeutung nicht kennen.  Das ist eine Art musikalischer Analphabetismus. Natürlich können wir auch vieles mit unserem Gehör erfassen, aber noch besser ist es, wenn wir noch zusätzlich Notenlesen können. 
  • Zweites Problem:  Das Notenbild ist statisch, es bewegt sich nicht. Aber die Musik ist eine hörbare Bewegung in der Zeit. Wie kann man die Bewegung in der Musik darstellen, gibt es eine Möglichkeit, Musik so darzustellen, dass sie die Bewegung zeigt und auch verständlich für jeden ist, auch für die die das Notenlesen nicht beherrschen? Ja, die Lösung präsentiere ich hier.

Stephan Malinowski hat diese tolle Lösung erfunden, die gleich zwei Probleme elegant löst.

Seine 'animated graphic score' Darstellung ermöglicht jedem, auch ohne musikalische Vorkenntnisse, die Vorteile der bewegte Notation zu erfassen. Mit dieser Methode kann jeder mühelos die komplexen Strukturen der Musik auch mit den Augen verfolgen. Das wiederum erleichtert das Verständnis der Musik. Nach dem Motto 'ein Bild sagt mehr als tausend Worte' schauen Sie sich zuerst etwas an, bevor sie weiterlesen.

 

 

Die Farben sind nicht zufällig gewählt, jede Farbe entspricht eine Tonstufe (Beispiel: der Grundton (I) ist dunkelblau. Die Stimmbahnen sind räumlich gedreht dadurch leicht zu unterscheiden. Nun gut, aber wo ist die Bewegung? Sehen Sie sich das nächste Video an, wo diese Klang-Bilder zum Leben erwecken!  Ein Stück vom Debussy wird auf dem Klavier vorgetragen. Debussy, Reflets dans l'eau (James Boyk, solo piano)

 

Lassen Sie die Bilder und Töne auf sich wirken.

 

 

So sind viele Informationen wahrnehmbar. Was man hört, sieht man auch. Die Melodie schwebt über dem eingebetteten, harmonischen Hintergrund. Ich persönlich schaue viele solche animierten Notenbilder, weil ich dadurch viele über das Stück lerne und entdecke, die mir nur beim hören nicht so auffallen würden. Diese Art von Notendarstellung bringt uns näher zu Musik.

 

Zahlreiche Stücke in dieser Darstellung sind auf seinem YouTube Kanal zu hören und zu sehen. Auf der Webseite vom Stephan Malinowski gibt es ausführliche Erklärungen wie er diese Kunstwerke macht.  

 

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